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20.12.06, 12:26
Fiona Grasser heißt gar nicht SwarovskiKennen Sie Frau Pacifico Griffini?
Fiona Pacifico Griffini-Grasser. Das ist nicht etwa eine bisher unbekannte Operndiva, sondern die Frau des heimischen Finanzministers. "Die heißt doch Swarovski", werden Sie nun sagen. "Stimmt nicht", ist die Antwort, Fiona trägt einen falschen Namen.
Winter-Swarovski. Swarovski-Grasser. Krasser, pardon, Grasser Winter. Wie die Angetraute von Karl-Heinz Grasser tatsächlich heißt, war auch den Medien meist ein Rätsel. Doch die verschiedenen Varianten von Fionas Nachnamen hatten allesamt eines gemeinsam: Sie waren falsch.
Keine Swarovski
Wie der "Kurier" nun berichtete, heißt die Finanzminster-Gattin von Amts wegen Fiona Pacifico Griffini-Grasser, wie ein Auszug aus dem Firmenbuch der Swarovski Auslandsholding GmbH belegt. Demnach ist lediglich die Großmutter der sogenannten Kristall-Erbin, die 90-jährige Gertrude Langes, eine geborene Swarovski.Deren Tochter Marina Giori, so der "Kurier"-Bericht weiter, aus deren Ehe mit Philipp Winter zwei Töchter entsprangen: Anouschka und eben Fiona. Die beiden Schwestern haben also nie Swarovski geheißen.
Doch Frau Pacifico Griffini-Grasser will nicht mit ihrem echten Namen angesprochen werden: "Ihr offizieller Name ist Winter-Swarovski, mit Bindestrich", erläutert die Sprecherin der 41-Jährigen, Evelina Sacristani gegenüber dem "Kurier". Und: "Es ist uns auch verboten, einen anderen Namen zu benutzen. Frau Swarovski wird böse, wenn man nicht diesen Namen benutzt."
"Nicht unzulässig"
Medien-Anwalt Gabriel Lansky, der unter anderem auch Natascha Kampusch juristisch berät, erklärte zudem, dass es nicht unzulässig ist, einen anderen Namen zu führen, wenn er diesen "nicht zur Identikation führt, sondern aus PR-Gründen oder um seine Zugehörigkeit zu anderen Personen zu signalisieren."
Probleme könnte Fiona dennoch bekommen, denn ob sie sich so nennen darf, hängt davon ab, "ob jene, die den Namen berechtigt tragen, sich das gefallen lassen", so Lansky. Und da könnten die "echten" Swarovskis nun tatsächlich auf die Barrikaden steigen: Das Thema sei Fiona seit dem angeblichen Entführungsversuch der Grassers (siehe Artikel dazu) in der Familie tabu, schreibt die "Tiroler Tageszeitung". Der Tenor sei angeblich. dass sie nur durch ihre ständige Medienpräsenz die Sicherheit der Restfamilie gefährde. In der Familie werde seit längerem darüber diskutiert, ob man Fiona verbieten könne, sich Swarovski zu nennen, hieß es. Denn die Marke Swarovski gelte in der Familie als "heilig".
(mir/Foto: AP)
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