
Seit Weihnachten ist Menowin Fröhlich wieder auf freiem Fuß. Die Haftstrafe hat er abgesessen, und sie hat ihm sichtlich gut getan. In einem Interview hat der ehemalige "DSDS"-Finalist nun erstmals eine Drogenbeichte abgelegt.
Im Nachhinein gesehen sei wohl die Gefängnisstrafe seine Rettung gewesen, zieht Menowin Fröhlich in einem aktuellen Interview mit der deutschen "Bild" Bilanz. Und aktuelle Bilder des ehemaligen Bohlen-Schützlings geben ihm recht: Durchtrainiert und gesund sieht er aus, ganz im Gegensatz zu früher, als er noch kokainabhängig war, wie er nun erstmals offen zugibt.
4 Gramm pro Tag gekokst
Und gekokst hat der Zweitplatzierte der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" jedenfalls wie ein echter Superstar. "Ich habe ja nicht so pille-palle [irgendwie nebenher] gezogen – mir haben keine drei Gramm gereicht. Ich habe in zwei Tagen acht Gramm gezogen – ich kann froh sein, dass ich noch lebe."
Zugekokst beim Finale
Auch bei der Finalshow von "DSDS", in der schließlich sein Mitstreiter Mehrzad Marashi den Sieg für sich entscheiden konnte, war Menowin auf Koks, wie er sagt. "Ich habe einen Tag vor dem Finale konsumiert, aber man merkt vom Kopf her am nächsten Tag nichts mehr. Man sieht es einem allerdings an den Augen an. Man kriegt so ganz kleine Pupillen. Ich fühlte mich scheiße und habe geschwitzt wie Sau."
Doch seit der Haft, die er vergangenes Jahr wegen Verstoß gegen die Bewährungsauflagen antreten musste, sei die wilde Drogenzeit vorbei, für die er sich jetzt schäme, wie er in dem Interview verrät. "Wenn ich dort [ins Gefängnis] nicht hätte reingehen müssen, dann weiß ich nicht, ob ich es noch mal geschafft hätte, auf eine gerade Linie zurückzukommen." Bleibt zu hoffen, dass Fröhlich nur bildlich gesprochen hat, und in Zukunft die Finger lässt von "geraden Linien".
Im Moment ist er jedenfalls guter Dinge. Er arbeitet an einer neuen Platte, wie er sagt, und verbringt jeden Tag im Studio. "Ich hoffe, Deutschland gibt mir eine zweite Chance."
(ann_jovi/Foto: dapd)
- Gespeichert von gerti am/um 19. Oktober 2011 - 9:18
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