Gwyneth Paltrows Kochbuch in der Kritik

Gwyneth Paltrow Kritik an Kochbuch

11.04.2013
Gwyneth Paltrow Kritik an Kochbuch

Nachdem Gwyneth Paltrows Lifestyle-Tipps bereits in der Vergangenheit für Kopfschütteln sorgten, wurde zuletzt auch ihr "alternatives" Kochbuch von Kritikern regelrecht zerrissen. Nun wehrte sich Paltrow im US-TV gegen die Vorwürfe, sie sei abgehoben und weltfremd.

"Es ist alles gut". So lautet wörtlich übersetzt der Titel des Kochbuchs, das Gwyneth Paltrow Anfang April auf den Markt brachte und in dem sie "köstliche, einfache Rezepte" veröffentlichte, "mit denen man gut aussehen und sich gut fühlen wird", wie der Untertitel verspricht. Nun, zumindest was die offiziellen Kritiken an dem Buch betrifft, ist mit Sicherheit NICHT alles gut.

So wird Paltrow unter anderem vorgeworfen, mit ihrem "privilegierten Leben als reiche Frau" zu prahlen, wie die Website Eater.com schreibt. Das Buch lese sich "wie ein Manifest einer gruseligen Schwesternschaft von Gesundheitsaposteln, die sich gegenseitig ihre Problemzonen mit Rübensaft anzeichnen", ätzte der Buchkritiker der "New York Post". Und auf Yahoo.com meinte ein Autor: "Wir würden gerne mit dir Essen gehen, Gwyneth. Aber wir können es uns nicht leisten. Außer, du zahlst." Es koste rund 300 Dollar, so der Kritiker, um eines der Rezepte zu kochen ...

"2 Dollar pro Person"

Im US-Frühstücksfernsehen nahm Gwyneth Paltrow nun erstmals öffentlich Stellung zu dem medialen Sturm, der über sie hereingebrochen war.  In der Sendung "Good Morning America" (siehe Video unten) erklärte die Schauspielerin, sie verwende zwar teure Zutaten, man können aber auch zu billigeren Alternativen greifen. Die Kritik an ihrem Buch sei "krank". Quasi als Beweis bereitete Paltrow live im Studio ein Gericht zu, das lediglich "2 Dollar pro Person" ausmache. "Ja, ich nehme Roh-Honig, der pro Glas 25 Dollar kostet, aber dafür hält er sich zwei Jahre."

Die Journalisten wollten ohnehin nur reißerische Artikel schreiben, so Paltrow. "Sie müssen viele Zeilen füllen und Aufmerksamkeit erregen, daher veröffentlichen sie leider Dinge, die nicht wahr sind." Tatsache ist: Gwyneth Paltrows Buch "It's All Good" verkauft sich bisher hervorragend. Und da wird die Autorin die Kritik wohl leicht verschmerzen können.

(mir/Foto: dapd)

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