29. Januar 2008 - 14:53
War sein Rauswurf eine Intrige?

Ross Antony wurde Sieger von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus", doch nach dem Ende der RTL-Show wird vor allem über eines gesprochen, über DJ Tomekks Hitlergruß. Nun rechtfertigt sich dieser und vermutet, dass das Video vor allem einen Sinn hatte: ihm bewusst zu schaden.
Sie haben Fischaugen, Känguru-Hintern und Krokodil-Schniedel gegessen, badeten in Kakerlaken und ließen sich von Ratten anknabbern. Doch der größte Aufreger unter den Bewohnern des RTL-Dschungelcamps war etwas, was sich schon vor der Show abgespielt hat - und nur von einer privaten Kamera eingefangen wurde: Das Nazi-Gehabe von "Camper" DJ Tomekk (siehe Artikel dazu). Der 31-Jährige entschuldigte sich bereits für sein Verhalten, nahm jedoch erst jetzt ausführlich Stellung - und spricht von bösen Machenschaften."Völlig überdreht"
In einem Interview mit der "Berliner Zeitung" beteuert Tomekk einmal mehr, dass er den Hitlergruß und das angestimmte "Deutschland, Deutschland über alles" scherzhaft gemeint hatte. "Ich bereue sehr, dass ich das getan habe", so der gebürtige Pole. Grund für den Scherz war die "militärische Stimmung", die bei seiner Ankunft in Australien geherrscht habe. "Ich war tierisch übernächtigt und völlig überdreht. Ich bin zuvor 28 Stunden geflogen und habe fast gar nicht geschlafen."
Abgekartetes Spiel?
RTL-Mitarbeiter hätten ihn "grundlos angebrüllt", worauf er diese, nun ja, verarscht habe. Kamermann des Eklats war laut Tomekk der Freund von seiner Kollegin Lisa Bund, Shariar. "Ob die Aufnahmen von ihm verkauft wurden, weiß ich nicht", so der DJ. Allerdings sei er sich sicher, dass die Veröffentlichung nicht zufällig passierte; man wollte ihn aus dem Camp haben. "Ich war bei den Votings immer auf den Spitzenplätzen. Das schien wohl einigen nicht in das Kram zu passen," mutmaßt Tomekk.
Duett mit Ross?
Tomas Kuklicz, so der bürgerliche Name des Ex-Dschungelbewohners, plant nun, ein gemeinsames Album mit Ross Antony, dem Sieger von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", aufzunehmen. Um ein Zeichen zu setzen, wie er meint. Was für ein Zeichen das sein soll, bleibt wohl sein Geheimnis. Gut, Ross ist Engländer - und die waren bekanntlich die größten Feinde der Deutschen während des Dritten Reiches. Dennoch ist diese Geste wahrscheinlich nicht das, was man sich nach einem derartigen Skandal erwartet. Aber Tomekk wird schon wissen, was er tut, oder?
(mir/Foto: RTL)
Die meistgelesenen Artikel











